בקוסמוס התורה היטומי הכלה

Tora

Die Tora (Betonung auf a), auch genannt die Bücher Moses oder der Pentateuch, sind die ersten 5 Bücher der jüdischen heiligen Schrift (dem Tanach) und auch der Bibel. Tora bedeutet Gesetz oder Weisung (von jarah, unterweisen). Sie beinhaltet unter Anderem den Schöpfungsbericht, die 10 Gebote und die ersten Geschichten Gottes mit dem Menschen. Das erste Buch Moses / der Tora ist die Genesis.

  1. Gesamtzahl der Verse der Tora
    1. Herkunft der Verstrennungen
    2. Die Tora selbst über ihre Verszahl
    3. Verszahl der Genesis
  2. Gematrie des Wortes Tora
  3. Wie man die Tora verstehen kann
  4. Quelltext der Tora in ASCII
  5. Weblinks
  6. Einzelnachweise

Gesamtzahl der Verse der Tora

Die Gesamtzahl der Verse der Tora ist für den Torakosmos von Bedeutung, auch wenn sie nicht einheitlich ist. Sie liegt je nach Ausgabe zwischen 5844 und 5853 Versen[1]. Das liegt ganz daran wie und wo bestimmte Verse getrennt werden. Es fehlt nie etwas vom Text an sich, aber über die Trennung z.B. in den Passagen über die zehn Gebote herrscht Uneinheitlichkeit, um die Verstrennungen dort mit den einzelnen Geboten zur Deckung zu bringen oder eben nicht. Die Versanzahl könnt sich ursprünglich an Planetaren Zyklen orientiert haben.

Herkunft der Verstrennungen

Es wird oft irrtümlich angenommen, die Verstrennungen der Tora wären erst im jahre 1551 von Robert Estienne eingeführt worden. Er führte diese aber für das neue Testament ein. Das alte Testament mit der Tora, das ursprünglich nur in Hebräisch vor lag, verwendet nach wie vor die überlieferten Trennungen, in Form eines Zeichens (Suf-Passuk), das wie ein Doppelpunkt aussieht. Indiziell ist dies aus dem Kodex Leningrad ersichtlich, der ältesten vollständig erhaltenen hebräischen heiligen Schrift aus dem Jahre 1008.

Die Tora selbst über ihre Verszahl

Es scheint in der Tora selbst einen versteckten Hinweis zu geben, dass die Zahl 5844 von besonderer Bedeutung ist. Und dazu muss man noch nicht einmal die reine Textebene verlassen. Es ist nur nötig, eine kleine Rechenaufgabe durchzuführen, welche im Buch Numeri Kapitel 3 bis 5 samt Zahlen beschrieben ist:

Womit hier gezahlt wird, ist nicht beschrieben. Die Zitate beziehen sich auf die „Gute Nachricht“ Übersetzung. In anderen Übersetzungen sind diese Passagen noch kryptischer.

Hier die Rechnung: Gershon, laut Altem Testament der älteste Sohn des Levi, hat 7500 Leviten (Numeri 3,22). Arbeiten können davon 2630 (Numeri 4,40). Das ergibt einen Verlust von 7500 - 2630 = 4870. Plus ein Fünftel sind 5844! Ein Rabbi sagte mir einmal, dass diese Zahl für den Versumfang der Tora richtig sei.

Einen Zufallstreffer an dieser Stelle ist schwer vorstellbar, da dort gar nicht genug Zahlen stehen um „jedes“ (wie gern behauptet wird) Ergebnis produzieren zu können.

Verszahl der Genesis

Das erste Buch der Tora, die Genesis, zählt in allen modernen Ausgaben 1533 Verse. Der Kodex Leningrad hat ein paar weniger, was vermutlich an geringfügig abweichenden Verstrennungen liegt.

Gematrie des Wortes Tora

Das Wort Tora, hebräisch תורה, hat den Zahlwert 611. Das ist in sofern verblüffend, dass in der Tora gemäß dem Talmud und nach rabbinischer Auffassung 613 Gebote (hebräisch Mizwot) enthalten sind. Dabei gelten aber 2 Gebote als direkt aus dem Munde Gottes an Israel empfangen, so dass 611 durch Moses vermittelte Gebote verbleiben.

Wie man die Tora verstehen kann

Die klassische jüdische Interpretation von Toratexten empfiehlt vier Varianten des Verständnisses des Textes: Peschat, Remes, Derasch und Sod.

Es geht also um: Den genauen Wortlaut, das Verstehen der Symbolik, das was es einem Persönlich sagt, und dann, ja dann noch um das Geheimnis, über das man sagt, dass es das ist, was man eh nicht verstehen kann. Und es es gibt hier sozusagen vier Stufen der Meditation: Wahrnehmung, Nachdenken über die Wahrnehmung, Selbstreflexion über die Gedanken und schließlich das ganze Verständnis der Vorgänge bei einem Maximum an Achtsamkeit.

Quelltext der Tora in ASCII

Der Toratext im Michigan-Claremont Format besteht aus ASCII-Zeichen, so dass er mit einfachsten Mitteln gelesen werden kann, von Menschen genauso wie für computergestützte Aufgaben und Berechnungen.

GEN 001:001 BRASYT BRA ALHYm AT HSMYm VAT HARc.
GEN 001:002 VHARc HYTH THV VBHV VXSk OL-PNY THVm VRVX ALHYm MRXPT OL-PNY HMYm.
GEN 001:003 VYAMR ALHYm YHY AVR VYHY-AVR.
GEN 001:004 VYRA ALHYm AT-HAVR KY-+VB VYBDL ALHYm BYn HAVR VBYn HXSk.
GEN 001:005 VYQRA ALHYm LAVR YVm VLXSk QRA LYLH VYHY-ORB VYHY-BQR YVm AXD.
GEN 001:006 VYAMR ALHYm YHY RQYO BTVk HMYm VYHY MBDYL BYn MYm LMYm.
...
...

Für Text-Downloads siehe Weblinks. Im oben verwendeten Text sind die Wortverbinder (Maqaf, die „-“) mit drin. Das ist nicht immer so, aber sie werden zur Dechiffrierung der Punktemuster gebraucht weil die verbundenen Worte als ein Wert berechnet werden.

Einzelnachweise

  1. Versanzahl der Genesis und der Tora