בקוסמוס התורה היטומי הכלה

Die Sefira Kether

Kether-Muster, scheinbar zerstreute Punkte
Kether-Muster, scheinbar zerstreute Punkte

Es erscheint eine Krone oder ein Diadem
Es erscheint eine Krone oder ein Diadem

Stern-Konstruktion: Exakt ineinander-greifende Zacken
Stern-Konstruktion: Exakt ineinander-greifende Zacken

Die höchste Sefira heißt Krone, hebräisch Kether כתר, entspricht der Zahl 1 und besteht aus einzelnen Punkten, die an Sterne erinnern und die zusammen Kraft der Assoziation eine Ur-Idee darstellen. Diese Ur-Idee ist der Wille und erscheint als eine Krone.

Kraft der Konstruktion und Kombination kann ein einzelner Stern darin erkannt werden, der sich dann im Zentrum der Aufmerksamkeit befindet. Dieses Zentrum ist Tiferet.

  1. Dunkelheit
  2. Erleuchtung
    1. Kronenchakra
    2. Abbildung als Stern
  3. Hinweise auf das Zentrum
  4. Erfüllung
  5. Einzelnachweise

Dunkelheit

Das Punktemuster befindet sich in der Tiefe des Auges, berechenbar durch die Zahl 368. Das ist der synodische Zyklus des Planeten Neptun in Tagen, weswegen AGS Neptun Kether zuordnet. Neptun ist der äußerste Planet und kann mit bloßem Auge nicht mehr gesehen werden.

So ist 368 auch Gematrie von Machschach מחשך, das heißt Dunkelheit.

So liegen auch die (archetypischen) Ur-Muster, die Motivationen des Wollens im Dunklen verborgen. Man fragt: Warum tut man das. Und man antwortet: Nur so. Dieses „nur so“ ist der Schleier.

Erleuchtung

Erleuchtung ist die Erkenntnis der Beweggründe und vergleichbar mit einer Krönung.

Der zentrale Vers der Tora, der Vers genau in der Mitte (insg. 5847 Verse, Luther), Levitikus 8,9:

„Und er setzte den Kopfbund auf sein [Aarons] Haupt und setzte an den Kopfbund, an seine Vorderseite, das [blütenförmige[1]] Stirnblatt aus Gold, das heilige Diadem, ganz wie Jahwe dem Mose geboten hatte.“

Aaron war der erste Hohepriester. Im Zentralen Vers der Tora wird er gekrönt. Die Bedeutung des Namens Aaron ist unbekannt. Strong's H175 gibt an „Lichtbringer“[2]. Auch finden kann man „der Erleuchtete“.

Kronenchakra

Das blütenförmige Stirnblatt, hebräisch Tzitz ציץ Gematrie 1000, könnte sich auf das Kronenchakra (Scheitel) beziehen, da letzteres als 1000-blättriger Lotos (Lotosblume) gesehen wird. Da aber die Blüte im Vers Lev. 8,9 an die Stirn kommt, ist auch ein Bezug zum Stirnchakra („drittes Auge“) denkbar.

Abbildung als Stern

Das Tzitz könnte die Zacke oder der Stern im konstruierten Symbol sein. Der Stern ist zunächst noch nicht da oder noch nicht sichtbar. Er entsteht oder erscheint erst durch Konstruktion. Das könnte meinen er ist eine Erkenntnis, die durch den Verstand erreicht wird.

Hinweise auf das Zentrum

Auf mehrere Weisen deutet die Krone auf Zentren oder auf das Zentrum:

Erfüllung

1000 Tzitz ציץ und 368 Machschach מחשך ergeben zusammen den vollen (erfüllten) Wert von Torakosmos תורהקוזמוז.

Einzelnachweise

  1. „Blüte“ im hebräischen Text
  2. Aaron - Strong's H175 bei blueletterbible.org