בקוסמוס התורה היטומי הכלה

Tora- und Bibelcode

Toracode bedeutet zunächst mal das selbe wie Bibelcode. Ausgehend von einem bestimmten Buchstaben wird mehrfach die selbe Menge an Buchstaben vorwärts oder rückwärts übersprungen, die Buchstaben bei denen man so landet ergeben ein Wort. Im Detail aber unterscheiden sie sich. Im Bibelcode werden Anspielungen auf konkrete geschichtliche Ereignisse gesucht und gefunden, im Toracode aber torabezogene Wörter.

  1. Toracode vs Bibelcode
  2. Bedeutende Buchstabendistanzzahlen
  3. Bekannte Codes
  4. Bedeutungsansatz

Toracode vs Bibelcode

Bei der Fülle der möglichen Ergebnisse beim Bibelcode lassen sich gut und gerne Abschnitte finden, in denen sich Wortergebnisse mit einem gewissen Thema ballen, zum Beispiel eben zum Thema eines aktuellen oder vergangenen geschichtlichen Ereignisses. Da aber nachgewiesen wurde, dass so etwas auch mit gewöhnlichen Texten möglich ist, wird nun davon ausgegangen, dass es diese so kodierten Inhalte nicht gibt.

Anders beim Toracode. Dort gibt keine Prophezeiungen, sondern auf die Tora bezogene Aussagen. Und die verwendeten Zahlen für die Buchstabendistanzen sind dabei nicht aus der Luft gegriffen, sondern haben astronomische, mathematische oder mythologische Bedeutung für die alte Kultur, die Tora oder den Torakosmos.

Bedeutende Buchstabendistanzzahlen

Von kultureller Bedeutung sind etwa die 49 oder die 50, die Zahl der Mondphasenzyklen in vier Jahren, der sogenannten Olympiade. 50 sind auch die Töchter der Mondgöttin Selene. Die 50 und die 49 addiert ergibt 99, das Alter Abrams im Kapitel 17 der Genesis und Zahl der Monde in einem Oktaeteris, und darüber hinaus auch die Zahl der Namen Allahs.

Bekannte Codes

Zählen wir im hebräischen Text ab dem ersten T Buchstaben der Tora (dem letzten Buchstaben des ersten Wortes „beReschit“) jeden 50sten Buchstaben, erhalten wir das Wort „Tora“. Und nicht nur das. Folgender Tabelle können Sie entnehmen, welche Codes bekannt sind, jeweils in den Anfang oder das Ende eines Buches der Tora eingewoben:

Textstelle Startwort und Buchstabe Distanz Wort - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Gen 1,1-5 BRASYT 50 TVRH Gen 49,28-30 VZAT 50 TVRH Exo 1,1-7 SMVT 50 TVRH Exo 39,8-13 TKLT 50 TVRH Num 1,1-3 AL-MSH 50 HRVT Num 34,9-12 ZH-YHYH 50 HRVT Deu 1,5-8 AT-HTVRH 49 HRVT Deu 32,3-7 LALHYNV 49 HRVT

Das mittlere Buch Levitikus befindet sich nicht in obiger Liste. Dort haben wir etwas spezielles:

Textstelle Startwort und Buchstabe Distanz Wort - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Lev 1,1 VYQRA 8 YHVH Lev 1,2-3 KI-YQRYB 21 YHVH Lev 1,3 YQRYBNV 13 YHVH Lev 1,3-5 YQRYBNV 34 YHVH

Zusammengefasst: in den Büchern Genesis, Exodus, Numeri und Deuteronomium befindet sich insgesamt viermal „Tora“ und viermal „aroT“ (Tora rückwärts). Und in Levitikus befindet sich viermal „Jahweh“.

Bedeutungsansatz

Sechsmal tritt als Buchstabendistanz die 50 auf und zweimal die 49. Zusammen sind das 398. Auf die gleiche Zahl kommt man auch mit den Zahlen 8, 13, 21 und 34, die übrigens aufeinander folgende Fibonacci-Zahlen (Goldener Schnitt) sind. Addiert ergeben sie 76, und das ist das Alter Sarais bei der Geburt Ismaels im 398ten Vers der Genesis (Gen. 16,16). Denn Abram ist dort 86 Jahre alt und aus Kapitel 17 (wo auch die 99 auftaucht) geht hervor, dass Sarai 10 Jahre jünger ist als dieser.

Noch dazu ist „Tora“ rückwärts gelesen im Wort schwanger werden (leharot להרות) enthalten und die Fibonacci-Zahlen beschreiben Wachstumsmuster und Geburtsraten bei diversen Pflanzen und Tieren.

Liest man ab dem ersten T im ersten Wort der Tora jeden 51sten Buchstaben, erhält man rückwerts das Wort Emet אמת, das heißt Wahrheit.